Sascha Oliver

About:

Geboren in München April 1970

Schule: KFW / Pater-Rupert-Mayer Gymnasium, Pullach im Isartal 

Home: München, Berlin

Spots: Barcelona, Mailand, Wien, Istanbul, New York, Bangkok, Lissabon 


DSLR: Nikon D750 (FX) 

Lenses: Sigma 85 1.4 - Sigma 50 1.4 ART - Nikon AF-S 35 1.8 - AF-S 50 1.4 - Tamron 24-70 2.8 VC

Travel-Kamera: Panasonic GX7 (MFT) 

Lenses: Panasonic 20 & 25 1.7, Zuiko 45 1.8


Schwerpunkt People Fotografie: 

Portrait - Fashion - Streetstyle - Lingerie  


About me:

Bereits als kleiner Junge mit 10 Jahren zog es mich nach der Schule regelmäßig in das kleine Foto-Fachgeschäft in Grünwald, wo ich eine Kompaktkamera von Agfa im Schaufenster erspähte. Diese kostete damals für mich nahezu unerschwingliche DM 40,-. Mein Entschluss stand fest! Diese Kamera mit den früher üblichen 35 mm Filmen musste es sein- nur woher das viele Geld dafür hernehmen? Woche um Woche dachte ich mir neue Dinge aus, um mein karges Taschengeld mit kleinen Arbeiten aufzubessern- z.B. Rasenmähen beim Nachbarn gegen eine kleine Spende in die Kinder-Spardose oder eine selbst gestaltete Lotterie in der Nachbarschaft mit Lospreis von 50 Pfennigen. Jeden Abend zählte ich vor dem Schlafengehen stolz mein mühsam erspartes Geld.  Nach einer gefühlten Ewigkeit war es endlich soweit- in meiner Spardose befanden sich die DM 40 !  Nun stand nichts mehr zwischen mir und meinen ersten Fotoapparat. Der Anfang mit, sagen wir mal "kunstvoll" unscharfen und verwackelten Bildern, war getan :) 

 

Mit wachsender Begeisterung knippste ich nun Alles und Jeden- nicht immer zur Freude meiner Freunden oder Bekannten. Mit der Zeit wurden die Fotos immer ansehnlicher,aber schon bald wuchs das Verlangen nach einer größeren und besseren Kamera. Erneut musste ich sehr lange sparen...einige Monate später wurde ich stolzer Besitzer einer analogen Spiegelreflex-Kamera von Canon- ein günstiges Auslaufmodell mit einem einfachen Zoomobjektiv. Die Vorfreude war riesengroß und nun gab es kein Halten mehr, endlich diese neue, tolle Kamera auszuprobieren! 

Die Ernüchterung folgte aber sehr schnell... ich musste rasch feststellen, dass es nicht ausreichte, einfach auf den Auslöser von dieser "Profi-Kamera" zu drücken und ein Super-Foto nach dem Anderen zu zaubern.


Um die Spiegelreflexkamera mit seinen technischen Möglichkeiten auch richtig einsetzen zu können, war viel Übung und Geduld notwendig. Begriffe wie z. B. Verschlusszeit, Blende, Schärfenebene und die jeweiligen Auswirkungen bei der Bildgestaltung- es gab viel Neues und Interessantes zu lernen. Die Mühe wurde nach und nach belohnt mit immer mehr gelungener und scharfer Fotos. 

 

Zu Beginn dieses Jahrtausend (wie das klingt), erlebte ich den zuerst langsamen, aber unaufhaltsamen Siegeszug der ersten digitalen Kameras. Diese wurden von mir (und vielen Anderen) anfangs eher skeptisch betrachtet. Wie sich aber schnell herausstellen sollte, war diese Zurückhaltung unbegründet. Die Qualität dieser neuen Technologie verbesserte sich in einer rasanten Geschwindigkeit. Die anfangs sehr teuren digitalen Spiegelreflex-Kameras wuren durch fallende Preise auch für viele Hobbyfotografen erschwinglich. Nach und nach stiegen selbst die größten Verfechter der analogen Fotografie auf Digital um- so wie ich auch.

Die Vorteile digitaler Kamera überwogen einfach- auch wenn es heute manchmal noch vereinzelt Momente gibt, wo ich nostalgisch werde und der "langsamen" Fotografie etwas hinterher trauere. So musste man früher manchmal einfach mit 36  oder gar nur 24 Fotos auskommen, wenn kein weiterer Film zur Hand war. Diese Begrenzung, und auch die damaligen Folgekosten der Negativ-Entwicklung, führte (zwangsweise) zu einer deutlich bedachteren Vorgehensweise beim Fotografieren- man tastete sich förmlich langsam heran und vergewisserte sich, bevor man dann den Auslöser drückte und der analoge Film um 1 Bild weiter transportiert wurde- fast unvorstellbar heute im Zeitalter von Hunderten von Gigabyte großen Datenträgern. 

 

Im Sommer 2012 erfolgte die Geburtstunde von Munich Faces. Dieser Name entstand nicht zufällig. So waren es Menschen, insbesondere Gesichter bzw.  nahe und intensive Portraits, welche mich immer fasziniert haben. Schon im Kindesalter begleitete ich gerne meine Mutter zu verschiedenen Fotoausstellungen oder auch zum Bummeln durch die Münchner Boutiquen und Modehäuser. Überall waren großflächige Plakate von Designern und Kosmetik-Marken zu sehen- ich blätterte auch gerne in ihren Modemagazinen wie Madame, Vogue. Fotos wurden das Medium, welches mich begeisterte- die Möglichkeit, die Besonderheit und natürliche Schönheit von Menschen für die Ewigkeit festzuhalten. 



Viele tolle Menschen standen seitdem vor meiner Kamera- für nicht wenige war es das erste "Shooting". Später kamen erfahrene Modelle, Schauspieler, Musiker, Tänzer(innen) hinzu, welche ich ebenfalls fotografieren durfte. Manch meiner Fotos wurden auf Theater-Plakaten, Cover von Büchern ,CD´s oder Sedkarten veröffentlicht- der kleine Junge von damals in mir war so richtig stolz. 

Wenn ich aber meine Fotos z. B. an Wänden von den Omi`s und Opi´s der Modelle entdecke, wird es mir immer besonders warm um`s Herz - Bilder, welche den Betrachtern jedes Mal beim Ansehen erfreuen und einen besonderen Platz bekommen haben. 

 

Eines hat sich bis heute in all den Jahren nicht geändert: Ich freue mich immer noch, wie damals als kleiner Junge darauf, schöne Fotos von Menschen zu machen und den besonderen Moment für die Ewigkeit festzuhalten. 


Sascha Oliver 

 

 

Munich Faces
Sascha Oliver

Munich Faces

             

Dein Fotoshooting in München

Email : faces-photography@gmx.de